FAQ blindstopfen
Wofür werden Blindstopfen verwendet?
Blindstopfen verschließen nicht benötigte Anschlüsse mit Innengewinde dicht – zum Beispiel an Heizkörpern, Heizkreisverteilern oder Rohrleitungen.
Was bedeutet „selbstdichtend“?
Selbstdichtende Blindstopfen haben einen O-Ring am Gewinde. Sie werden ohne Hanf oder Dichtband eingeschraubt und dichten über den O-Ring ab.
Was ist ein Baustopfen?
Baustopfen verschließen Wasseranschlüsse während der Bauphase, z. B. Wandscheiben vor der Endmontage der Armaturen. Laut Hersteller sind sie mit Messing-Gewindeeinsatz und Dichtung für Kalt- und Warmwasserleitungen geeignet und können auch dauerhaft in der Installation verbleiben. Die Farbe (rot/blau) kennzeichnet warm und kalt.
Welche Größe brauche ich?
Die Größe richtet sich nach dem Gewinde des Anschlusses: 3/8", 1/2" oder 3/4". Im Zweifel den Außendurchmesser des Gewindes messen bzw. das vorhandene Bauteil vergleichen.
Wofür ist ein Blindstopfen mit Rosette?
Die Rosette deckt die Wandöffnung optisch sauber ab – ideal für nicht genutzte Wandanschlüsse im Bad. Laut Hersteller ist das Material für Trinkwasser geeignet.
Messing verchromt oder vernickelt – was ist der Unterschied?
Beide sind aus Messing. Verchromte Stopfen sind optisch für sichtbare Bereiche gedacht, vernickelte eher für Heizkörper und Verteiler.
Muss die Anlage zum Einschrauben drucklos sein?
Ja. Vor dem Ein- oder Ausschrauben den betreffenden Strang absperren und drucklos machen. Danach auf Dichtheit prüfen.