FAQ wellrohr
Wofür werden Edelstahl-Wellrohre verwendet?
Edelstahl-Wellrohre dienen zum flexiblen Anschluss von Wärmepumpen, Speichern, Kesseln, Solarthermieanlagen und anderen Komponenten der Haustechnik. Sie gleichen Versatz aus, lassen sich von Hand biegen und sparen Formteile. Für welche Medien ein Rohr zugelassen ist, steht in der Artikelbeschreibung.
Welche Größe (DN) brauche ich?
Die Nennweite (DN) richtet sich nach der benötigten Durchflussmenge und den Anschlüssen Ihrer Anlage – gängig sind zum Beispiel DN 12 bis DN 40. Wichtig: Wellrohr und Verschraubung müssen dieselbe Nennweite haben.
Welche Temperaturen und Drücke halten die Wellrohre aus?
Das ist je nach Ausführung unterschiedlich. Ein Beispiel aus unserem Sortiment: flexible Anschlussrohre aus Edelstahl 1.4404 für bis zu 10 bar und 110 °C. Die zulässigen Werte stehen immer in den technischen Daten des jeweiligen Artikels.
Was ist ein Doppel-Edelstahlwellrohr?
Ein Doppel-Wellrohr enthält Vor- und Rücklauf in einer gemeinsamen Isolierung, meist zusammen mit einem Fühlerkabel. Es wurde speziell für Solaranlagen entwickelt und spart Montagezeit, weil nur eine Leitung verlegt werden muss.
Wie werden Wellrohre montiert?
Das Rohr wird mit einem Rohrabschneider rechtwinklig abgelängt, die Isolierung – falls vorhanden – entfernt und die passende Verschraubung nach Herstelleranleitung montiert. Die Abdichtung erfolgt je nach System über Flachdichtung, Einlegering oder Klemmring. Schnellmontagesets erleichtern die Arbeit.
Wie stark darf ich ein Wellrohr biegen?
Wellrohre lassen sich von Hand biegen. Halten Sie dabei den Mindestbiegeradius ein und biegen Sie nicht mehrfach an derselben Stelle hin und her, damit das Rohr nicht knickt oder undicht wird.
Gibt es Ersatzdichtungen?
Ja, passende Dichtungen und Einlegeringe für Wellrohrverschraubungen sind als Zubehör erhältlich. Verwenden Sie beim erneuten Öffnen einer Verbindung möglichst immer eine neue Dichtung.
Kann ich Wellrohre selbst verlegen?
Arbeiten an Heizungs-, Solar- und Trinkwasseranlagen sollten von einem Fachbetrieb ausgeführt werden. Nach der Montage ist eine Druck- bzw. Dichtheitsprüfung der Anlage erforderlich.